HausArztVerein Luzern & Agglomeration

 

Der Hausarztverein - Kurz-Vorstellung für Patienten und Versicherungsnehmer resp. Prämienzahler


Im Hausarztmodell HAM

.. gewähren die Krankenkassen den Versicherten rund 10-15% Prämien-Rabatt.

.. verpflichten sich Patienten, zuerst den Hausarzt als Anlauf- oder Triagestelle aufzusuchen und damit unnötige Doppelspurigkeiten und unangemessene Untersuchungen zu vermeiden.

.. treffen sich die angeschlossenen Aerzte regelmässig zu Fortbildungen des Vereins, um eine qualitativ hochstehende und kostenbewusste Medizin zu betreiben.

Krankenkassen und Managed Care Organisationen als Mittlerorganisationen verschiedener Krankenkassen und unser Hausarztverein handelten die Hausarztmodell-Verträge aus, die die obigen Grundsätze im Détails regeln.
Aktuell sind die Verträge in einem Umbruch; der Verein ist in Verhandlungen mit Argomed und damit indirekt mit Kassen.
Bisher bestanden Verträge mit Concordia, Wincare, Sanitas und SWICA; frueher auch Helsana.

(Patienten, die sich entscheiden als Hausarzt ein HAV-LuAgglo-Mitglied zu wählen, das gleichzeitig auch dem Aerzteverein LuMed angehören, dh Kollegen Fritschi, Kramis, Schönbucher, Thoet od Wuest, lassen sich von ihrer Krankenkasse besser eine Offerte machen für ein HMO-Vertrags-Modell bei diesem Arzt; dies spart zusätzlich Prämien.)
Welcher Spezialist ist der richtige? - Gastroenterologe oder Kardiologe? Ist ueberhaupt einer noetig? angemessen? - Das weiss der Hausarzt!


Der Hausarztverein - Kurz-Vorstellung für interessierte ärzte-Kollegen


Im gesundheitspolitisches Umfeld der Jahre vor 1999 wurden in den öffentlichen Diskussionen über steigende Prämien und Ausgaben im Gesundheitswesen die Forderungen lauter nach einer kostenbewussteren Medizin, klar zielgerichteten Ausgaben und Investitionen für eine qualitativ hochstehende Medizin. Um unsere diesbezüglichen Anstrengungen gegenüber Krankenkassen und Managed Care Organisationen zu dokumentieren, gründeten wir unseren Hausarztverein für die ganze Agglomeration Luzern.

Bald erlebten wir als organisierte Aerzte, dass wir als Gesprächspartner von Spitälern und Krankenkassen viel ernster genommen werden als vorher als Einzelkämpfer. Wir versuchen kontinuierlich, die Zusammenarbeit bei der Patientenbehandlung mit Spitälern und Spezialisten inhaltlich und stilmässig zu verbessern. Die regelmässigen Treffen im Verein wurden bald auch emotional wichtige Heimat angesichts des steifen gesundheitspolitischen Gegenwindes in unserer Arbeit.

Wer mitmachen will, sollte bereit sein, etwa 2-monatlich in einen Fortbildungs-Abend zu investieren und gelegentlich eine kleine Spezial-Aufgaben zu übernehmen.
Beim Eintritt ist neben dem Jahresbeitrag einen Obulus zu entrichten für den Anschluss an die schon ausgehandelten Verträge mit den KK. Der Jahresbeitrag ist aktuell relativ hoch. Wir verteilen das Geäufnete aber wieder vollständig an die Teilnehmer der Fortbildungen, um die Aktivität im Verein zu fördern.

(Für internen Teil der Webseite, Passwort beim Webmaster verlangen! Siehe hier!)